27. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit
Allergene auf der Packung richtig lesen: So geht's
Welche 14 Allergene gekennzeichnet werden müssen, was „kann Spuren enthalten“ bedeutet und wie du Zutatenlisten bei Snacks schnell überblickst.
Die 14 Hauptallergene
Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung legt fest, welche Stoffe gekennzeichnet werden müssen:
- Glutenhaltiges Getreide (z. B. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer)
- Krebstiere, Fisch und Weichtiere
- Eier
- Erdnüsse und Schalenfrüchte (z. B. Haselnüsse, Cashewkerne, Mandeln)
- Soja
- Milch (einschließlich Laktose)
- Sellerie, Senf und Sesam
- Lupinen
- Schwefeldioxid und Sulfite (ab einer bestimmten Menge)
So erkennst du sie in der Zutatenliste
Allergene müssen in der Zutatenliste optisch hervorgehoben werden – meist fett oder in Großbuchstaben. In der Zutatenliste der Bombus Raw Energy Mango & Cashew stehen zum Beispiel CASHEWKERNE und ERDNÜSSE hervorgehoben, beim App'Lite Apfelsnack das EIWEISS aus Hühnerei. Auch in unserem Shop findest du die Allergene bei jedem Produkt.
„Kann Spuren enthalten“ – was heißt das?
Dieser Hinweis ist freiwillig. Er bedeutet, dass ein Allergen nicht als Zutat enthalten ist, aber durch die Produktion – etwa auf derselben Anlage – in kleinsten Mengen hineingelangen kann. Für Menschen mit starken Allergien ist dieser Hinweis wichtig, für alle anderen meist ohne Bedeutung.
Typische Allergene bei Snacks
- Schokolade: häufig Milch und Soja (Sojalecithin als Emulgator).
- Kekse, Muffins und Kuchen: meist Weizen (Gluten) und Eier.
- Riegel: oft Erdnüsse, Schalenfrüchte, Milch und Soja.
- Fruchtchips: häufig ohne kennzeichnungspflichtige Allergene – aber Spurenhinweise beachten.
- Fruchtgummis: Gelatine ist kein Allergen, aber für Vegetarier:innen relevant.
Unsere Tipps
- Bei neuen Produkten immer kurz die Zutatenliste prüfen – Rezepturen können sich ändern.
- Beim Verschenken nach Allergien fragen, bevor du Nüsse oder Milchschokolade wählst.
- Im Zweifel gilt die Kennzeichnung auf der Verpackung, nicht die Werbung vorne drauf.












